Sascha Lobo via Spiegel Online: “Wer gute Manieren hat, braucht keine Verbote”

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Die Diskussion darüber, was im Internet “erlaubt” und “verboten” sein sollte, ist in vollem Gange und wird sicher noch eine Weile andauern. Ein Artikel von Sascha Lobo bringt die Diskussion aus meiner Sicht ein gutes Stück voran. Er schreibt z. B.

Eine Gesellschaft funktioniert nur über die Einsicht, bestimmte Dinge freiwillig nicht zu tun – unabhängig von gesetzlichen Verboten und staatlicher Kontrolle. “Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz”, schrieb Thomas Hobbes 1651. Wenn auf einem bepflanzten Mittelstreifen die Blumen nicht massenweise abgerissen werden, dann liegt das kaum an der Furcht, dafür ins Gefängnis zu wandern.

Er greift damit eine zentrale Idee der modernen Umgangsformen auf. Es geht eben gerade nicht darum, etwas zu “verbieten” oder zu “erlauben”, sondern um von der Mehrheit akzeptierte und gewollte Werte und Grundsätze, die das Zusammenleben für alle leichter machen.

Über Kurz oder Lang wird auch im Internet eine Gesellschaft entstehen, die ähnliche Umgangsformen benötigt wie unsere “Offline-Gesellschaft”. Und es greift auch aus meiner Sicht zu kurz, diese Diskussion immer nur mit Blick auf diejenigen zu führen, die sich nicht an diese Grundsätze halten wollen oder können. Oder, wie Sascha Lobo das sehr direkt ausdrückt:

Einen gewissen Anteil an Idioten verträgt die Gesellschaft.

Viel spannender und zielführender ist doch die Debatte, in welcher Online-Gesellschaft wir leben wollen. Welche Gebote legen wir diesem neuen Miteinander zugrunde? Hier steigt Lobo mit diesem Artikel mitten rein in den Ring.

Für mich gelten online die selben Gebote wie offline. Ich freue mich über eine freundlichen Anruf genauso wie über einen netten Eintrag auf meiner Pinwand. Wenn ich mich im Restaurant beschwere mache ich das ebenso höflich wie sachlich, werde aber ebenso auch meine Freude über das gute Essen oder den zuvorkommenden Service mitteilen. Eine Online-Bewertung freut jeden seriösen Geschäftsmann, auch wenn sie mal kritisch ist, aber sie sollte eben nicht aus der Feigheit heraus entstehen, nur weil man sich “offline” nicht getraut hat. Und genauso, wie ich Geheimnisse von Bekannten und Freunden nicht weitererzähle veröffentliche ich auch keine Fotos, die die Gezeigten blosstellen.

Sicher, im Augenblick verstecken sich viele noch hinter der möglichen Anonymität im Internet. Vieles schreibt sich leichter, wenn man sicher ist, nicht erkannt zu werden. Doch  vergessen wir nicht, dass dadurch Menschen ihre Meinung kund tun können, selbst wenn sie nicht in einem freiheitlich-demokratischen Land leben. Wer hingegen ständig und ohne Not durch die Online-Vorgärten anderer User stapft, wird sich über kurz oder lang ohnehin selbst ins Abseits stellen. Auch ohne Verbote. Noch einmal Lobo:

Das Ziel muss es sein, dass die Mehrheit im Netz ein Gefühl für richtig und falsch bekommt und freiwillig danach handelt, ohne dass dahinter ein bewaffneter Sheriff steht; das Ziel ist eine digitale Gesellschaft der Freiwilligkeit.

Link zum Artikel “Wer gute Manieren hat, braucht keine Verbote” von Sascha Lobo auf Spiegel Online

“Bussi Bussi” im Büro

Das Thema “Bussi Bussi” ist ein Dauerthema wenn es um Grüßen und Begrüßen geht. Hier ist, besonders im beruflichen Kontext, viel Fingerspitzengefühl gefragt, will man Gewohnheiten im Kollegium oder im Freundeskreis ändern.

Auf sueddeutsche.de war hier am 8. August unter anderem zu lesen,

«Ab sofort gilt: Küssen verboten. Zumindest im Büro.»

Ein “Benimm-Trainer” schwingt sich hier auf, Erwachsenen zu erklären, was “verboten” und “erlaubt” ist. Aus meiner Sicht braucht es das nicht, noch dazu ist für die Betroffenen die Sache damit leider noch längst nicht erledigt. Denn es fehlen Vorschläge und Tipps, wie man sich geschickt aus der Affäre zieht, ohne z. B. dem Chef bzw. der Chefin auf die Füsse zu treten. Wir finden, dass das etwas zu kurz gegriffen ist und holen das an dieser Stelle nach.

  • Suchen Sie sich einen günstigen Zeitpunkt aus, der möglichst unabhängig von so einer Bussi-Bussi-Situation ist. Wer gerade “im Anflug” ist wird nicht erfreut sein, wenn Sie ihm oder ihr entgegen rufen: “Das ist verboten!”
  • Je nach Betriebsklima könnte so ein Artikel auch auf der Tagesordnung einer Besprechung landen. Es spricht nichts dagegen einmal in die Runde zu fragen, ob wirklich alle glücklich sind mit dieser Art der Begrüßung. Passen Sie auf, dass es nicht persönlich wird.
  • Wie im Artikel richtig dargestellt sind es häufig Frauen, die sich durch diese Art der Begrüßung unkomfortabel fühlen. Wenn es vor allem “der Chef” oder “der eine Kollege” ist, der Ihnen hier zu aufdringlich ist, müssen Sie, bitte, abwägen, was Ihnen wichtiger ist. Sie haben das unbedingte Recht, Ihre Grenze zu ziehen und zu sagen: Bis hier hin und nicht weiter. Aber bedenken Sie die Konsequenzen. Akzeptieren Sie, auch wenn Sie im Recht sind, dass Sie nach dem Gespräch vorübergehend oder dauerhaft mit schlechter Stimmung oder Schlimmerem konfrontiert werden? Oder ist Ihnen das Betriebsklima, Ihr Verhältnis zu der Person wichtiger? Das ist eine schwere Frage, die leider nur Sie beantworten können. Denn Sie tragen auch die Konsequenzen.
  • Sollten Sie sich für ein Gespräch entscheiden: Auch hier sprechen Sie die Person möglichst in Ruhe und unter vier Augen an. Fragen Sie, ob Sie etwas persönliches mit ihm (oder ihr) besprechen können. Anrufe oder hereinkommende Mitarbeitende sollten wenn möglich vermieden werden.
  • Reden Sie über sich. Aussagen wie: “Die anderen Kolleginnen sehen das auch so” sind nicht hilfreich. Sie können übrigens ruhig beginnen mit dem Hinweis, dass Ihnen das Gespräch unangenehm ist. Häufig ist das schon der erste Eisbrecher und das Gespräch verläuft viel entspannter als Sie es erwarten.
  • Kein Gesetz zwingt Sie übrigens, zu Begründen, warum Sie nicht mit “Bussi Bussi” begrüßt werden möchten. Dennoch erleichtern Sätze wie die folgenden die Akzeptanz:
    • “Es hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun, ich fühle mich einfach besser, wenn ich von Kollegen mit einem freundlichen Handschlag begrüßt werde”
    • “Ich bin es einfach nicht gewöhnt, so begrüßt zu werden und würde mich freuen, wenn wir uns auf eine Alternative verständigen könnten”
    • “Ich bin neu hier, deshalb fällt es mir schwer, mich auf dieses Ritual einzustellen. Ich habe mich entschlossen, dass ich nur enge Freunde und Familienangehörige so begrüße. Habe ich eine Chance, Sie um eine Alternative zu bitten, ohne dass ich Ihnen auf den Schlips trete/sie kränke/ich mich gleich bei Ihnen unbeliebt mache?”

Wir von umgangsformen.de wünschen Ihnen viel Erfolg!

Gerüchteküche: Begrüßen einer Gruppe

1. „Treffen Sie auf mindestens drei Personen, so dürfen Sie der Reihe nach begrüßen.“
2. „Besteht die Gruppe aus mehr als sechs Personen, verzichten Sie beim Begrüßen auf den Handschlag. Das wäre zu umständlich.“

Beide Sätze stiften Verwirrung. Das beginnt beim „Dürfen“. Jeder Erwachsene „darf“ mit Blick auf Umgangsformen-Empfehlungen grundsätzlich tun, was er will.

Es gibt kein „Muss“, sich an diese zu halten. Dies ist die freie Entscheidung eines jeden Menschen. „Muss“ steht an einer anderen Stelle: Wer sich nicht daran hält, muss die Konsequenzen seines Verhaltens tragen. Zum Beispiel, dass andere ihn für unhöflich oder unerzogen halten und deswegen den Kontakt mit ihm meiden oder ihm im Geschäftsleben sogar ein Auftrag verloren geht.

Die aktuellen Empfehlungen zur Begrüßung von Gruppen lauten: In einer überschaubaren Gruppe (bis sechs Personen) wird die übliche Reihenfolge eingehalten.

Im Privatleben bedeutet das:

  1. Die Damen haben Vorrang vor den Herren.
  2. Bei Altersunterschieden von mindestens einer Generation – etwa 30 Jahre – werden die sehr viel Älteren vor den Jüngeren begrüßt.

Eine Dame steht in der Begrüßungsreihenfolge hinter einem Herrn erst bei noch größerem Altersunterschied zurück. Es sei denn, es handelt sich um ein Paar.

Im Berufsleben

  1. wird innerbetrieblich rein hierarchisch gedacht. Die in der Betriebshierarchie jeweils höhergestellte Person wird vor den anderen begrüßt.
  2. Sind externe Gäste oder Kundinnen und Kunden dabei, bekommen diese den Vorrang.

Privat wie beruflich wird ein ausländischer Gast gegenüber einem deutschen Gast mit gleichem Status bevor­zugt.

In einer großen Gruppe ab etwa sieben Personen wird einfach der Reihe nach begrüßt. Befindet sich eine Person in der Runde, die den anderen gegenüber einen besonders hervorzuhebenden Status hat – im Privatleben etwa eine alte Dame in einem Kreis von Teenagern oder im Berufsleben eine Chefin zwischen Mitarbeitenden – ist es angebracht, bei dieser Person zu beginnen.

Ob auf den Handschlag verzichtet und einfach nur in die Runde gegrüßt wird, hängt statt von der Personenzahl von der Situation und praktischen Erwägungen ab.

Beispiele:

  • Kommt jemand sehr knapp vor Beginn einer Konferenz mit zehn Personen, ist es sicher am besten, wenn auf die Begrüßung verzichtet und es bei einem Gruß für alle belassen wird.
  • Zehn Verwandte, die Sie bei einer Familienfeier nach längerer Zeit wiedertreffen, würden sich hingegen wohl mindestens wundern, wenn Sie es bei einem knappen Gruß in die Runde beließen.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

Vorsicht: Nicht überall, wo Knigge draufsteht, ist auch Knigge drin!

„Knigge“ steht sowohl als Thema wie auch als Synonym für „gutes Benehmen“ hoch im Kurs. Doch längst nicht alles, was unter seinem Namen heutzutage passiert, würde Adolph Freiherrn Knigge erfreuen, wenn er es erlebte. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, worum es ihm wirklich ging, und dass er keineswegs ein „Regelbuch der Etikette“ geschrieben hat. Er wollte eine Hilfe dazu geben, sinnlose Konflikte zu vermeiden und schrieb vorrangig über die Grundsätzlichkeiten des guten Umgangs mit Menschen.

Eine seiner wichtigsten Thesen dazu:

„Enthülle nie auf unedle Art die Schwächen Deiner Nebenmenschen, um Dich zu erheben! Ziehe nicht ihre Fehler und Verirrungen an das Tageslicht, um auf ihre Unkosten zu schimmern!“

Diese echten Knigge-Sätze sind auch heute noch einer der wichtigsten Bausteine im Fundament guter Umgangsformen. Wer sich als „Knigge-Experte“ bezeichnet und seine Qualifikation zum Beispiel damit belegen will, dass er Prominente im Internet als „echte Blindgänger in Sachen Anstand“ darstellt, kann den wahren Geist Knigges nur missverstanden haben.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

SMS – der aktuelle „Knigge-Aufreger“

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen findet es respektlos und feige, eine Beziehung per SMS zu beenden. Dies zeigt: Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, dass es bei aller Liebe zu modernen Medien Grenzen gibt, die den Umgang mit ihnen bestimmen. Wer seinen Mitmenschen Wertschätzung entgegenbringt, wird bestimmte Nachrichten deshalb nach wie vor im persönlichen Gespräch oder auf dem traditionellen Postweg überbringen.

So bleibt es ein Tabu, Kondolenz per SMS zu übermitteln, wenn eine Todesnachricht per Trauerbrief oder Zeitungsanzeige bekannt gegeben wurde. Ungeeignet ist eine SMS unter anderem für eine kurzfristige Absage wegen der Unsicherheit, ob die Empfangsperson sie rechtzeitig liest, sowie für offizielle Geschäftsbriefe. Schreiben zu besonderen Anlässen – etwa eine Einladung zur Hochzeit oder Gratulationen zu herausragenden Festtagen wie einer Taufe oder goldenen Hochzeit – haben auch heute noch als Brief, vorzugsweise handgeschrieben, oder Karte im wahren wie im übertragenen Sinn des Wortes mehr „Gewicht“ als eine SMS.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

Gerüchteküche: Hähnchenschenkel

Immer wieder wird verbreitet:

„Hähnchenschenkel dürfen selbst im feinen Restaurant mit den Fingern gegessen werden, weil sie zu den offiziellen Fingergerichten gehören.“

Das ist eine Fehlinformation. Zu den Fingergerichten zählen: Schalen- und Krustentiere, wenn sie im Panzer serviert werden, Muscheln, sofern nicht überbacken, Artischocken, Spareribs und beim Geflügel lediglich die Wachtel. Nur in rustikaler Umgebung wie bei Volksfesten, im Biergarten oder in Hähnchenbratereien ist der Hähnchenschenkel als Fingergericht anerkannt. In einem Restaurant, in dem es Besteck gibt, wird erwartet, dass ein Gast ihn mit Messer und Gabel isst. Die kleineren Chicken-Wings hingegen werden in der Tat überall mit Fingern gegessen. Zum Säubern der Hände reicht dazu eine (Papier-) Serviette.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

Gerüchteküche: Bestecksprache

Dieses Gerücht sagt:

Hat einem Gast das Essen nicht geschmeckt, soll er das Besteck etwa auf “fünf vor halb sechs” – wenn Sie sich den Teller als Uhr verstellen – ablegen. Ist er hingegen mit der Qualität des Essens zufrieden, platziert er Messer und Gabel auf “fünf nach halb sieben”.

In umgekehrter Version, wann es geschmeckt habe und wann nicht, gibt es das Gerücht inzwischen auch. Beides ist Unsinn. Einer Gastgeberin oder einem Gastgeber durch das Ablegen des Bestecks den Unmut über das Essen kundzutun, ist mit den Grundsätzen der Höflichkeit nicht vereinbar. Außerdem kennt die in Deutschland allseits geläufige “Besteck- Geheimsprache” nur zwei nonverbale Signale: Offenes, mit den Spitzen zur Tellermitte abgelegtes Besteck bedeutet: “Ich habe das Essen noch nicht beendet.” Rechts, etwa auf “halb fünf” parallel liegendes Besteck zeigt: “Ich bin mit dem Essen fertig.”

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

[Anmerkung Oliver Fleidl:] Ergänzend sei noch erwähnt, dass es früher noch eine dritte Möglichkeit gab: Das Besteck wurde überkreuz auf dem Teller abgelegt, was soviel bedeutet wie: “Bitte legen Sie nach”, sollte dem Personal also signalisieren, dass ein Nachschlag erwünscht ist. Diese Regel ist überholt, die Fachkräfte lernen dies Möglichkeit inzwischen gar nicht mehr, denn es gibt heute beinahe nur noch Tellergerichte.

Gerüchteküche: Salat schneiden?

Immer noch wird der alte Hut verbreitet:

„Salat darf nicht geschnitten werden!“

Das war vor langer Zeit richtig, ist jedoch seit vielen Jahren überholt. Es gibt etliche Salatsorten, die gar nicht anders essbar sind, als sie mit dem Messer in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

Gerüchteküche: Zahnstocher

Zitat aus Wikipedia:

„Früher war es in Deutschland üblich, den Zahnstocher bei Tisch hinter vorgehaltener hohler Hand zu verwenden. Da diese Praktik das Hantieren mit dem Holzstäbchen noch auffälliger machte, hat der Fachausschuss für Benehmen und Tischsitten eine offene, aber dezente Verwendung nach dem Essen als gebührlich zugelassen.“

(aus dem inzwischen aktualisieren Artikel der Wikipedia, hier der Link zu der angesprochenden alten Version)

Wer mit diesem „Fachausschuss“ gemeint ist, wird nicht erkennbar. Vermutlich existiert er gar nicht. Die einzig richtige Aussage ist die zur früher vorgehaltenen Hand. Experten empfehlen seit Jahren genau das Gegenteil von dem, was anschließend dort steht, nämlich: Rücksicht auf das ästhetische Empfinden anderer am Tisch zu nehmen und auf jeden Fall den Tisch zum Stochern zu verlassen.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

Rauchen im Freien

Durch die Gesetze zum Nichtraucherschutz wird, besonders in den Sommermonaten, weit mehr auf der Straße geraucht als früher. Dort rauchend herumzugehen, ist für Frauen wie Männer unelegant und kann zudem andere gefährden.

Deshalb werden rücksichtsvolle Menschen darauf verzichten. Wenn auf der Straße geraucht wird, geschieht das am besten an einem Ort, an dem Asche und Kippe entsorgt werden können, ohne die Umwelt zu verschmutzen. Ist kein Standascher vorhanden, hilft ein verschließbarer Taschenaschenbecher, für die Sauberkeit zu sorgen.

An anderen Orten im Freien, etwa im Biergarten oder Straßencafé, ist es höflich, andere am Tisch, sofern diese nicht rauchen, zu fragen, ob das Rauchen störe. Das gilt auch dann, wenn dort Aschenbecher stehen. Im Hausflur eines Mietshauses zu rauchen, ist mit Blick auf die dort Wohnenden rücksichtslos.

Quelle: Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)